Die eigenen PC virtualisieren sollte mittlerweile zum IT-Standard eines jeden Unternehmens gehören. Dazu benötigt man eine Virtualisierungssoftware, mit denen man sogenannte virtuelle Maschinen (VM) anlegt. Der Vorteil ist, dass das Betriebssystem keinen Unterschied zwischen einem physischen PC im Büro oder einem virtualisierten PC erkennt.
Viele Unternehmen nutzen bereits den Vorteil einer Netzwerkvirtualisierung, um die Kosten für den Einkauf sowie der Wartung von Hardware zu reduzieren und die IT-Systeme flexibler zu gestalten. Doch unterschätzen zahlreiche Verantwortliche immer noch den Aufwand, so dass die Umsetzung einer Netzwerkvirtualisierung sehr schnell teuer und zeitintensiv werden kann.
Um unnötige Kosten zu vermeiden, ist eine Bestandsanalyse der aktuell eingesetzten Hard- & Software und dem vorhandenen IT-Know-how der Mitarbeiter unerlässlich. Doch auch die Bestandsanalyse bringt Risiken mit sich, besonders wenn diese nur einseitig aus Sicht des Unternehmens durchgeführt wird. Viele Unternehmen nutzen deshalb die Chance ihre IT-Infrastruktur im Rahmen einer Virtualisierung von einem unabhängigen IT-Systemhaus bewerten zu lassen.
Neutrale Bestandsanalyse durch IT-Systemhaus
Gerade der neutrale Blick auf das gesamte IT-System hat den Vorteil, dass alle IT-Bereiche auf den sogenannten Prüfstand gestellt werden und im Zuge dessen auch Altlasten bereinigt werden können. Mit einer professionellen und kompetenten Bestandsanalyse wird folglich die Basis für eine erfolgreiche Umsetzung einer Netzwerkvirtualisierung geschaffen.
Folgende Fragen sollten in einer Bestandsanalyse umfassend beantwortet werden:
- Welche allgemeinen Anforderungen sollen oder können mit einer Virtualisierung gelöst werden?
- Entscheidung bestehenden Server virtualisieren und/oder auch alle PCs?
- Gibt es Server, die dringend ausgetauscht werden müssen?
- Welches Wachstum von Daten und Applikationen ist geplant bzw. absehbar?
- Welche Anforderungen sollen hinsichtlich Verfügbarkeit & Wiederherstellung erfüllt werden?
- Gibt es Last- und Performance-Auswertungen?
- Gibt es Netzwerk-Spezialisten im Unternehmen oder benötigt man externen Support?
Wichtig in dem Prozess ist auch die Berücksichtigung der zukünftig geplanten IT-Infrastruktur des Unternehmens. Denn durch die Digitalisierung der Arbeitsprozesse und der aktuellen Lage hat sich in vielen Unternehmen die Anforderungen an die IT-Infrastruktur erheblich verändert. Bestes Beispiel hierzu ist der stark gestiegene Bedarf an Arbeitsplätzen im Home-Office.
Entscheidung welche Softwarelösung
Sind im Rahmen der Bestandsanalyse alle Fragen geklärt, muss noch die passende Software für die Netzwerkvirtualisierung ausgewählt werden. Aktuell sind VMware ESXI oder Hyper V Netzwerkvirtualisierung von Microsoft die Marktführer in dem Bereich.
Speziell für die IT-Struktur und Ausfallsicherheit bietet VMware viele Möglichkeiten, denn die Betriebssysteme wie Windows, Linux und Apple Mac OS können mithilfe VMware virtualisiert werden. Das bietet ein hohes Maß an Flexibilität und Sicherheit, da die Anwendungen auf dem virtuellen Server ohne Problem weiterhin nutzbar sind. Doch das hat seinen Preis … Für den Einsatz von VMware benötigt man hochqualifizierte Mitarbeiter und gegenüber Hyper V Netzwerkvirtualisierung sind mit weitaus höheren Lizenzkosten zu rechnen.
Daher entscheiden sich gerne kleinere Unternehmen für die Hyper V Netzwerkvirtualisierung von Microsoft. Diese Software ist schnell installiert, ein neuer Server in nur wenigen Schritten aufgesetzt und die Einrichtung von mehreren Desktops auf einem bestehenden Host-System ist relativ einfach durchzuführen.
Hyper V Netzwerkvirtualisierung hat viele Vorteile, doch sollte man beachten, dass man z.B. auf die Unterstützung von USB und Sound verzichten muss. Hinzukommt, dass Microsoft bekanntlich eine hohe Anzahl von Updates- und Patches hat, die ggf. mit Ausfallzeiten des IT-Systems verbunden sind.
Wie immer gibt es Vor- und Nachteile, deshalb ist eine gründliche Bestandsanalyse für eine erfolgreiche Umsetzung des Projekts entscheidend. Unternehmen, die eigene PCs oder einen bestehenden Server virtualisieren möchten, benötigen hierzu spezialisierte und erfahrene IT-Mitarbeiter.
Die Lösung ist die Zusammenarbeit mit einem kompetenten IT-Systemhaus. Denn die Hyper V Netzwerkvirtualisierung ist eine gute und zukunftsweisende Entscheidung für das eigene Unternehmen, um stringente IT-Strukturen aufzubauen, Kosten zu sparen, Soft- und Hardware voneinander zu entkoppeln und zusätzliche Sicherheitssysteme zu installieren. Es lohnt sich daher das Potenzial einer Virtualisierung im Unternehmen zu prüfen, um für die IT-Zukunft gut vorbereitet zu sein.
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